Warum 'Hör auf dir Sorgen zu machen' nie hilft
Die Anweisung, die die Dinge schlimmer macht
Sie kennt die Literatur über Sorgen. Sie hat die Forschung gelesen. Sie kennt die Theorie. Sie weiß, dass sie sich sagen, aufzuhören zu sorgen, den ironischen Rebound-Prozess aktiviert. Sie sagt es trotzdem. Es hilft nicht.
Die Anweisung, aufzuhören zu sorgen, ist aus einem gut verstandenen Grund kontraproduktiv: Der Versuch, einen Gedanken zu unterdrücken, erfordert, ihn im Kopf zu behalten, um zu überprüfen, ob er aufgehört hat. Die Überprüfung hält den Gedanken aktiv.
Es gibt ein zweites Problem. Die Anweisung 'hör auf zu sorgen' impliziert, dass Sorgen etwas ist, das sie tut, anstatt etwas, das passiert. Es platziert Handlungsfähigkeit beim falschen Teil des Systems.
Ausgangsziel des Klienten
“Ich sage mir hundertmal täglich, aufzuhören zu sorgen. Es hilft nie. Warum kann ich nicht einfach aufhören?”
Durchschnittlicher therapeutischer Ansatz
Symptomreduktion und -management – das Muster auf Ebene von Häufigkeit, Intensität oder funktionaler Beeinträchtigung adressieren.
Eine andere Perspektive auf dieses Muster
Es gibt eine ressourcenorientierte Perspektive auf chronisches sorgen – eine, die nicht mit dem beginnt, was falsch ist, sondern mit dem, was das Muster tut. Psychotherapeuten, die Mitglieder von ICDDSM sind, erhalten Zugang zu:
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Wenn Sorgen anhaltend die tägliche Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, ist eine Abklärung für eine generalisierte Angststörung angezeigt.