Neue, ressourcenorientierte Interventionen für psychotherapeutische und psychiatrische Settings
ICDDSM sortiert das um, was Klienten mitbringen – Alltagsbeschreibungen, klinische Muster – in ressourcenorientierte Umdeutungen, die Sie noch heute in der Sitzung einsetzen können.
Unternehmensberaterin, 34. Das Meeting ist vorbei. Das Wiederholungsdenken nicht.
Krankenhausverwalterin, 41. Tagsüber geht es. Sobald sie sich hinlegt, kehrt alles zurück.
Softwareentwickler, 29. Alle anderen haben es vergessen. Er nicht.
Krankenschwester, 37. Sie war die Trennung sicher. Das Wiederabspielen trotzdem nicht.
Gymnasiallehrer, 52. Ein kleiner Fehler an der Tafel. Seitdem täglich.
Gymnasiallehrerin, 44. Der Streit ist vorbei. Im Kopf läuft er weiter.
IT-Berater, 36. Wie in einer Glasbox, sich selbst beim Denken zusehen.
Architektin, 38. Die Entscheidung ist getroffen. Das Denken geht weiter.
Journalistin, 35. Therapie gemacht. Verstanden. Kommt trotzdem zurück.
Therapieklient, 33. Alles verstanden. Kann trotzdem nicht aufhören.
Sie prüfen, Erleichterung hält Sekunden, Zweifel kehrt zurück. Was treibt diesen Kreislauf?
Sie wissen, dass Sie abgesperrt haben. Sie drehen um und prüfen trotzdem.
Es geht nicht ums Prüfen. Es geht darum, dass die Unsicherheit unerträglich ist.
Das Gespräch ist vorbei. Die Wiederholung nicht. Warum das soziale Gehirn das Band immer wieder abspielt.
MitgliederMan betritt den Raum und spürt, wie sich alle Blicke richten. Warum der soziale Radar immer eingeschaltet ist.
MitgliederDer richtige Moment kommt. Und vergeht. Warum Gruppen sich so anders anfühlen als Einzelgespräche.
MitgliederAndere verlassen das Event energiegeladen. Ich komme ausgeläugt an. Warum soziales Engagement so viel kostet.
MitgliederJa ist heraus, bevor man es stoppen kann. Warum automatische Zustimmung ihre eigene Logik hat.
MitgliederKeine Eitelkeit – ein Überwachungssystem, das nie abschaltet. Warum Reputation sich wie Überleben anfühlt.
MitgliederMan ist im Raum. Man wird begrüßt. Man fühlt sich trotzdem als Außenseiter. Warum Zugehörigkeitsgefühl so flüchtig ist.
MitgliederEs sollte leicht sein. Ist es nicht. Warum die oberflächlichsten Gespräche das größte Gewicht tragen.
MitgliederDie Wahrscheinlichkeit ist gering. Die Gedanken laufen trotzdem. Warum Risikoanticipation nie abschaltet.
MitgliederSich keine Sorgen zu machen fühlt sich leichtsinnig an. Warum Planen und Sorgen sich oft gleich anfühlen.
MitgliederDer Gedanke hält nicht bei realistisch. Er springt direkt zur Katastrophe. Warum Bedrohungserkennung so weit vorausgreift.
MitgliederNicht wissen ist nicht nur unangenehm – es ist körperlich erschöpfend. Warum Ambiguität so stark ins Körperliche geht.
MitgliederEtwas geht schief. Auch wenn es nichts mit einem zu tun hatte – die Verantwortung landet trotzdem. Verantwortungskalibrierung.
MitgliederGute Nachricht. Innerhalb von Sekunden findet das Vigilanzsystem den Haken. Warum Sicherheit sich immer vorübergehend anfühlt.
MitgliederMan weiß, dass die Sorge übertrieben ist. Man sagt sich, aufzuhören. Die Sorge läuft weiter. Warum Anweisung nicht reicht.
MitgliederNachts hat das Planungssystem keine andere Aufgabe. Es nutzt jede Stille zur Vorbereitung. Warum Schlaf und Präemption kollidieren.
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