Warum ich mich nie wirklich dazugehörig fühle
Im Raum – aber nicht dazugehörig. Das anhaltende Gefühl des Draußenseins.
Er geht zum Teamlunch. Er beteiligt sich am Gespräch, lacht an den richtigen Stellen. Auf dem Weg zurück zum Schreibtisch: das vertraute Gefühl. Er war dort – aber nicht drin. Etwas passierte in dem Raum, das er beobachtete, anstatt es zu teilen.
Das Gefühl, nicht dazuzugehören, ist nicht dasselbe wie Einsamkeit. Einsamkeit ist das Fehlen von Verbindung. Die Zugehörigkeitslücke ist anders: Verbindung ist vorhanden, nach äußeren Maßstäben – aber das innere Gefühl der Mitgliedschaft kommt nicht an.
Was der Kopf zu erkennen scheint, ist eine Lücke zwischen der Oberfläche der Einbeziehung – eingeladen sein, anwesend sein, angesprochen werden – und etwas Tieferem: dem Gefühl, dass die anderen wirklich in etwas zusammen sind, dem er benachbart ist.
Ausgangsziel des Klienten
“Ich bin von Menschen umgeben, fühle mich aber immer als Außenseiter. Sogar bei Menschen, die ich gut kenne. Ich weiß nicht, warum.”
Durchschnittlicher therapeutischer Ansatz
Symptomreduktion und -management – das Muster auf Ebene von Häufigkeit, Intensität oder funktionaler Beeinträchtigung adressieren.
Eine andere Perspektive auf dieses Muster
Es gibt eine ressourcenorientierte Perspektive auf social anxiety – eine, die nicht mit dem beginnt, was falsch ist, sondern mit dem, was das Muster tut. Psychotherapeuten, die Mitglieder von ICDDSM sind, erhalten Zugang zu:
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Wenn das Gefühl des Nicht-Dazugehörens anhaltend oder allgegenwärtig ist, ist eine Abklärung durch einen Psychotherapeuten angezeigt.